Frühjahrstheater 2006: "Pfarrhausgschicht'n", "Die Gerichtsverhandlung", "Bauernpsychologie"

Dieses Jahr spielen wir auch im Frühjahr Theater. Jedoch erhält das Theater ein neues Format. Es wird nicht ein Stück gespielt, sondern drei, welche jeweils dann nur einen Akt umfassen.

"Pfarrhausgschicht'n"

"Die Gerichtsverhandlung"

"Bauernpsychologie"

Kartenvorverkauf:

Wo: Kurverwaltung Bad Gögging

Wann: Ab dem 4. Mai

Preis: 6,-- EUR*

* 1,-- EUR Ermäßigung für KLJB-Mitglieder

Pfarrhausgschicht'n

"Die Rache ist mein"

oder

"Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort"

Ein überaus heidere Pfarrhausg'schichte in 1 Akt
von
Hans Herberts

Inhalt

In Großbarzling menschelts. Vor allem Bürgermeister Pframmerl versteht es ganz vorzüglich, aus den Gemeinderatsbeschlüssen seinen persönlichen Vorteil zu ziehen. Auch der holden Weiblichkeit ist er bei seinen „Dienstfahrten” in die Stadt nicht gerade abhold. Doch Pfarrer Zangerl, der so manches Problem à la Don Camillo löst, kommt ihm auf die Schliche und die Strafe folgt Konrad Pframmerl auf den Fuß. Ja, die kleinen Sünden bestraft der liebe Gott eben sofort!

Die Gerichtsverhandlung

Schwank in einem Akt von
Erich Koch

Inhalt

Nach einer durchzechten Nacht haben Alfons und Heinz ihre Häuser verwechselt, so dass jeder im Schlafzimmer der anderen Frau landete. Das hat ungeahnte Folgen. Nicht nur, das beide einige Verletzungen bekommen haben, auch die Freundschaft der beiden Frauen ist in die Brüche gegangen. So sieht man sich vor dem Richter wieder. Auch, weil Alfons und Heinz auf dem Weg nach Hause, mit Hilfe des Pfarrers den Bürgermeister gestestet haben, wie schnell er als Feuerwehrkommandant aus dem Bett kommt. Die beiden Frauen machen es dem Richter nicht leicht. Auch mehrere Ordnungsstrafen können Agnes und Hilde nicht von einer Schlägerei abhalten. Als sich schließlich alles wieder in Wohlgefallen auflöst, spendieren die beiden Männer, nicht ganz uneigennützig, ihren Fauen eine Reise nach Paris.

Bauernpsychologie

Eine überaus heitere Geschichte von
Hans Herberts

Inhalt

Der Großbauer Franz Xidinger ist ein rechtes Ekel und tyrannisiert sein ganzes Umfeld. Als er es ganz besonders bunt treibt, geht man die Sache „psychologisch” an, das heißt, man greift zu einer List: Man wird ihn glauben machen, dass sein Merkvermögen nicht mehr funktioniert und er insgesamt geistig nicht mehr so recht auf der Höhe ist. Und tatsächlich: Der Plan funktioniert. Er glaubt allmählich selbst, krank zu sein und nimmt die Fürsorge seiner Familie dankbar an, ja er genießt die allgemeine Zuwendung sogar. Dabei wandelt sich der herrische Xidinger zum Menschenfreund und als ihn auch noch ein Professor der Nervenheilkunde „unter seine Fittiche nimmt” gibt er sogar die langersehnte Zustimmung zur Heirat seiner Tochter Eva mit dem Nachbarssohn Florian. Als man ihn letztendlich über das abgekartete Spiel aufklärt, bleibt er trotzdem bei seiner neuen Umgänglichkeit; denn er ist wirklich „geheilt”.